Chiang Mai – Wilde Natur, reiche Geschichte

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Chiang Mai Thailand

Chiang Mai – Wilde Natur, reiche Geschichte

Im bergigen Nordthailand, umgeben von hohen Gipfeln und üppigen Dschungel, liegt Chiang Mai, die viel gepreiste „Rose des Nordens“. Die Stadt ist nicht nur Ausgangspunkt für Rundreisen durch Nordthailand, auch Chiang Mai selbst lockt mit zahlreichen buddhistischen Tempel, exotischen Nachtmärkten und mehr. Wenn Sie mehr über die spannende Vergangenheit der Region erfahren und das vor der imposanten Kulisse der grünen Berge, dann wird Chiang Mai Sie verzaubern!

Chiang Mai liegt geschickt in einem Tal des Flusses Mae Nam Ping mit den schützenden Bergen im Rücken. Dadurch hatte die Stadt schon immer eine wichtige Position, wenn es um den Handel ging. Dazu kommen die Angehörigen der ethnischen Minderheiten in den Bergen, die oft nach Chiang Mai kommen, um ihre handgefertigten Textilien, Schmuck und Schnitzereien auf den Märkten anzubieten. All das hat dazu beigetragen, dass Chiang Mai nicht nur extrem spannend, sondern vor allem bunt geworden ist.
Die Sehenswürdigkeiten in Chiang Mai

Schon 1296 wurde Chiang Mai durch den legendären König Mangrai zur Hauptstadt seines Lan-Na Reiches ernannt. Es sollte noch mehr als 400 Jahre dauern, bis Chiang Mai tatsächlich ein Teil von Thailand wurde, und selbst dann waren die stolzen Einwohner weitestgehend autonom von Bangkok.

Viele der Tempel aus dieser Zeit befinden sich in Chiang Mais Altstadt, die durch einen Wassergraben vom Rest der Stadt getrennt ist, aber an vielen Stellen über Brücken erreicht werden kann.

Wat Chiang Man ist der erste Tempel Chiang Mais und soll der Ort gewesen sein, an dem auch König Mangrai schon gebetet haben soll. Er ist im typischen Stil der Lan-Na Periode erbaut, was man gut an der vergoldeten Spitze der von Steinelefanten getragenen Chedi sehr schön erkennen kann. Der Tempel ist im Besitz zwei der wertvollsten Statuen im Reich: zum einen die Phra-Sila-Statue, ein ca. 30 cm hoher schreitender Buddha sowie Phra Kaeo Khao, der legendäre Kristall-Buddha. Beide sollen über magische Kräfte verfügen und über Chiang Mai wachen.

Im Westen der Altstadt liegt Wat Phra Singh, Heimat für die heilige Buddha-Statue Phra Phuttha Sihing, die im ganzen Land hoch verehrt wird. Pikant dabei? Es wird gemunkelt, dass der Statue 1920 der Kopf abgeschlagen und gestohlen wurde und heute nur eine Kopfkopie ihren Platz eingenommen hat. Ihren großen Auftritt hat die Statue jedes Jahr zum Songkran Fest (13. – 15. April), dem traditionellen Neujahrsfest der Thai. Dann wird Phra Phuttha Sihing durch die Straßen getragen, damit die Gläubigen ihn mit Wasser begießen können. (Mittlerweile hat sich dieses Fest übrigens zu einer der größten Wasserschlachten überhaupt entwickelt und ist eine der besten Partys im Land!)

Wat Chedi Luang ist ein imposanter Tempel mitten in Chiang Mai. Erbaut zwischen 1385 und 1402 ist der massive Chedi oder Pagode ein wichtiger Bestandteil der Skyline der Stadt und ist schon von Weitem gut sichtbar – kein Wunder, schließlich ist sie rund 80 Meter hoch!

Auf gar keinen Fall sollten Sie sich einen Besuch auf dem Nightmarket entgehen lassen. Hier finden Sie nicht nur zahlreiche Exempel der einzigartigen Handwerkskunst, die hier im Norden gepflegt wird, sondern auch exotische Leckereien. Das Thai-Food im Norden ist teilweise sogar noch schärfer als in Bangkok und Co. und präsentiert Ihnen vollkommen neue Geschmackserlebnisse. Ein Grund vielleicht, warum Kochkurse für Urlauber in Chiang Mai boomen!

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