Tier-Cafés – in Asien

Tier-Cafés – in Asien
Juni 03 11:57 2016 Print This Article

Tier-Cafés – in Asien und Thailand der aktuelle Trend!

Wie sieht sie aus, die typisch europäische „Kaffeehaus-Atmosphäre“? Kaffee, Kuchen, Zeitunglesen oder mit dem Smartphone via kostenlosem Hotspot surfen. Das könnte sich bald ändern, wenn die der neue Trend aus Thailand und ganz Asien nach Deutschland „überschwappt“: im Tier-Café den Kaffee oder Latte schlürfen und dabei mit Tieren schmusen. Wahnsinn? Nein, ein ganz heißer Trend in Südostasien!

Kaffee, Zeitung und Kuchen sind out – beim Cappuccino mit Katzen oder Kaninchen schmusen ist in

Was brauchte es früher für einen Besuch im Café? Nicht viel. Kaffee, Kuchen und eine Zeitung. Doch immer mehr Cafés laufen die Kunden weg, der Coffee-to-go dominiert. Das könnte auch in Deutschland sehr bald wieder anderes werden, denn aus Thailand und ganz Südostasien macht sich ein Trend auf den Weg nach Europa: Tiercafés. Hier erhalten Gäste die Möglichkeit, dass sie beim Espresso mit Katzen, kuscheligen Karnickeln oder anderen Tieren in direkten Kontakt kommen. Nicht nur der Kaffee streichelt die Seele, befriedigt das genießerische Element, sondern der direkte Tierkontakt hat beruhigende und fast therapeutische Wirkung.

Thailand macht es vor: Tiercafés boomen

Wovon wir als Europäer vielleicht noch träumen, ist in Thailand längst Trend. Es wird im Tier-Café gesnackt, Tee getrunken und nebenher haben die Gäste die Möglichkeit, die Tiere zu streicheln. Dabei bewegen sich die handzahmen Haustiere frei durch das Tiercafé. Geht es nach den Thai, die eine solche Erfahrung gesammelt haben, so hat der Körperkontakt zu den Vierbeinern beruhigende Wirkung.

Doch kein Trend ohne Extreme. Sind es in Thailand vornehmlich Katzen und Kaninchen, welche die Tier-Cafés bevölkern, geht man in Vietnam und teils auch in Japan schon den einen berühmten Schritt weiter. Hier besteht für Gäste die Chance darauf, mit Reptilien auf Tuchfühlung zu gehen. Echsen, Schlangen, Taranteln und das zum Latte macchiato bitte – mit viel Sahne. Im Pet Café ist man der Meinung, dass nicht Katzen eine beruhigende Wirkung haben, sondern auch Insekten, Schlangen und Spinnen auf Menschen besonders wirken. Wer hier seinen Kaffee trinkt, darf mit den Tieren „kuscheln“ und sie dafür aus dem Terrarium holen. Dass dabei auf Giftschlangen und Giftspinnen verzichtet wird, sollte selbsterklärend sein. Man will sich ja die Kundschaft nicht reduzieren.

Trendigy Tier-Cafés – weiche und kuschelige Säugertiere bevorzugt

In Thailand bleibt man jedoch beim Trend, der sich schon etabliert hat. Zum Stressabbau der Kunden sind flauschige Säugetiere wie Füchse, Karnickel und Katzen erste Wahl. Doch haben die Thai es erfunden? Nein, die Japaner waren es, die im Zuge der Katastrophe von Fukushima Menschen helfen wollten, mit ihren Traumata umzugehen. Selbst Wissenschaftler aus Nippon waren erstaunt, wie gut diese Cafés in diesen sensiblen Bereichen funktionieren.

Ziel ist es, dass man den Cafébesuchern die Option gibt, eine regenerative Auszeit vom hektischen Alltag zu nehmen. Die Spielstunde mit den kuscheligen Vierbeinern wirkt in dieser Hinsicht Wunder, wie die Psychologie längst bewiesen hat. Ein besonderer Hit ist ein Café mit angeschlossenem Restaurant, in welchem Besucher mit Füchsen und Erdmännchen tollen können. Da genießt Mensch und Tier gleichzeitig. Der Mensch baut Stress ab, das Tier erhält notwendige Streicheleinheiten. Eine Win-Win-Situation für Tier und Mensch.

Tier-Cafés in Deutschland – unüberbrückbare Bürokratiehürden?

Denkt man an so ein Konzept in Deutschland, ist die erste Reaktion sicher: da spielen die Behörden nicht mit. Falsch. In Berlin existiert bereits das Tier-Café „Pee Pees“, wo Katzen auf streichelwütige Gäste warten. In München ist es dann das Tier-Cafés „Katzentempel“, in welchem der Leib und die Seele zeitgleich gepflegt werden wollen. Südostasien und Thailand setzt also Trends – auch in Deutschland und Europa!

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So sieht die Kaffehauskultur in Europa und Deutschland aus

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