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Bangkok plant eine Maut für den Straßenverkehr

Bangkok plant Maut Straßenverkehr

Städte sind für mehr als zwei Drittel der weltweiten menschengemachten CO2-Emissionen verantwortlich; ein Großteil davon verursacht der Verbrauch fossiler Brennstoffe. Nicht anders ist es in Bangkok die Straßen Bangkoks sind verstopft und der Stau gehört zum Alltag. Um die Luftverschmutzung zu verringern plant die thailändische Regierung die Modernisierung von öffentlichen Verkehrsmittel und die Einführung einer Mautgebühr.

Um den Straßenverkehr zu regulieren soll eine Maut eingeführt werden mit deren Einnahmen die der öffentliche Verkehr subventioniert werden soll. Ziel ist es die Luftqualität der Stadt zu verbessern.
Wie alle Metropolstädte leidet auch Bangkok unter starker Luftverschmutzung. Die durchschnittliche Luftqualität in Bangkok lag 2018 bei 25,2 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg / m³). In den Wintermonaten die tendenziell immer höhere Luftverschmutzungswerte haben lagen die Durchschnittswerte bei 48,6 µg. Die entspricht mehr als dem Vierfachen der Richtlinie der Weltgesundheitsorganisation.

Das Programm für sauberen Straßenverkehr wird mit 8 Millionen Euro von der Internationalen Klimaschutzinitiative des deutschen Umweltministeriums unterstützt.
In Thailand ist der Straßenverkehr für knapp ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich. Mit der geplanten Maut-Gebühr sollen die Einwohner motiviert werden mit modernen öffentlichen Verkehrsmitteln ihre Fahrt zur Arbeit zu machen anstelle des eigenen Autos.